Ahmad Popal ist der Vorzeige-Imam des Bayerischen Rundfunks. Immer wieder berichtet der Sender über den afghanischstämmigen Mann. Dabei wird er als weltoffene, moderne Stimme des Islam und als Vorbild für Integration präsentiert. Am Mittwoch erschien erneut ein BR-Beitrag, in dem Popal als ein Mann dargestellt wird, der gegen Extremismus kämpft. Dabei ignoriert man, dass der Imam nach dem 7. Oktober antisemitische Ressentiments bediente und gegen den Staat Israel hetzte.
Die BR-Dokumentation trägt den Titel „Radikal! Religiös? Gefahren des Extremismus“. Dort distanzierte sich der Imam, wie in der Vergangenheit auch schon, von TikTok-Hasspredigern wie Sheikh Ibrahim (lesen Sie hier oder hier mehr über TikTok-Prediger). Dass „Prediger [wie Ibrahim] sagen und machen können, was sie wollen“, mache Popal „sehr unruhig“. Diese Hassprediger würden dem Islam in Gänze, der „gesamten Gesellschaft“ und „den Gemeinschaften der Muslime“ schaden, fährt Popal fort. Doch Videos aus dem Herbst 2023 zeigen, dass Popal nicht so moderat ist, wie er sich hier präsentiert.
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