Ende September 2025 schrieb TE-Autor Josef Kraus über den BR-Rundfunkrat Hamado Dipama. Dipama begrüßte, dass Julia Ruhs künftig nicht mehr die Ausgaben des Reportageformats „Klar“ vom NDR moderieren sollte. Auf Instagram schrieb Dipama dazu: „Die Unterwanderung mit durch Rechte und Neofaschisten in öffentlich-rechtlichen Medien muss gestoppt werden.“ Rechte, Neofaschisten, Rassisten – Dipama überzieht andere mit Vorwürfen. Selbst ist er empfindlich und will die Berichterstattung über sein Vorgehen mit Hilfe der Münchner Polizei unterbinden.
So stand Anfang März die Polizei vor der Tür des TE-Autoren Josef Kraus, weil Dipama nicht mit der Berichterstattung über ihn einverstanden war. Das ist kein Einzelfall – es zeigt sich, dass Dipama in den vergangenen Jahren immer wieder die Justiz bemühte.
Der in Burkina Faso geborene Dipama kam Anfang der 2000er Jahre nach Europa. Von Frankreich reiste nach Deutschland, weil er in der „ehemaligen Kolonialmacht“ nicht bleiben wollte, berichtete er dem DLF. Zunächst wurde sein Asylantrag abgelehnt, später gab es eine Duldung, mittlerweile ist er eingebürgert. Mehrmals teilte er Beiträge des Instagram Accounts Afrokratie, der unter anderem eine Veranstaltung mit Ibrahim Traoré bewarb. Dieser ist burkinischer Militäroffizier und setzt sich dafür ein, den westlichen Einfluss in Afrika zu unterbinden, während die Beziehungen zu Russland ausgebaut wurden. Häufig reiste er in das Land, aus dem er angeblich fliehen mußte. Die Mittel stammen aus Deutschland, das Land, in dem er angeblich auch verfolgt wird, und wie.
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