Bröckelt die „Brandmauer“ weiter? AfD-Antrag zur Wärmeplanung in Dormagen offenbar ohne Gegenstimme beschlossen

vor etwa 2 Monaten

Bröckelt die „Brandmauer“ weiter? AfD-Antrag zur Wärmeplanung in Dormagen offenbar ohne Gegenstimme beschlossen
Bildquelle: NiUS

In der Kommunalpolitik von Dormagen (NRW) ist nach Angaben der AfD-Fraktion die „Brandmauer“ gefallen. Ein von ihr eingebrachter Sachantrag zur Nutzung von Abwärme der geplanten Rheinwassertransportleitung (RWTL) soll im Stadtrat einstimmig beschlossen worden sein. Im Dormagener Stadtrat sitzen neben der AfD unter anderem Vertreter von CDU, SPD, Grünen, FDP, Linken und lokalen Wählergemeinschaften. Eine offizielle Bestätigung aus Ratsprotokollen oder Beschlussunterlagen steht bislang allerdings noch aus.

Der Vorgang basiert auf einem Antrag vom 25. April 2026, den die AfD-Fraktion aus Dormagen auf Facebook gepostet hat. Darin fordert die Partei die Prüfung eines kommunalen Wärmenutzungskonzepts rund um die geplante Pumpstation der Rheinwassertransportleitung in Dormagen-Rheinfeld.

In der bislang nicht öffentlich archivierten Pressemitteilung spricht die Partei von einem „politischen Novum“ und erklärt, der Antrag sei „einstimmig“ angenommen worden. Öffentlich zugängliche Ratsunterlagen, die den einstimmigen Beschluss bestätigen, wurden bislang noch nicht veröffentlicht.

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