Der mutmaßliche Brandstifter von Krefeld ist bei den Justizbehörden kein Unbekannter. Nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeiger wurde der 38-Jährige bereits 2021 zu viereinhalb Jahren Haft wegen diverser Straftaten verurteilt. Demnach soll er gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Vergewaltigung, Bedrohung und Sachbeschädigung begangen haben.
Berichten der Bild zufolge hat sich der iranische Staatsangehörige zeitweise auch in Frankreich aufgehalten und soll dort ebenfalls strafrechtlich in Erscheinung getreten sein. NRW-Innenminister Herber Reul zufolge handle es sich bei dem 38-Jährigen um jemanden der schon vor seinen Brandanschlägen in Krefeld „mehrfach aufgefallen“ sei als „jemand, der Ärger macht.“
Der 2002 nach Deutschland gekommene Mann konnte trotz abgelehnter Asylanträge aufgrund einer Duldung im Land bleiben. Der Bild zufolge soll der Mann im europäischen Flüchtlingssystem unter 27 verschiedenen Identitäten registriert sein. In behördlichen Vermerken wird zudem auf seine psychische Instabilität und Unberechenbarkeit hingewiesen.
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