Im Golf brennt ein Öltanker nach dem nächsten. Am Donnerstagmorgen hat es zwei Tanker nahe der irakischen Hafenstadt Umm Qasr getroffen: Explosionen, ein Toter und 38 Verletzte. Attackiert wurden die beiden Schiffe offenbar von iranischen Booten, die Sprengstoff an Bord hatten.
Nachdem sich am Montag erste vorsichtige Anzeichen einer Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus zeigten – manche ausländischen Schiffe passierten die Straße ohne oder mit falschen Transpondersignalen –, begann der Iran, seine Drohungen mit Attacken zu untermauern.
Einerseits versuchte das Regime, Minen in der Meerenge auszulegen. Etwa ein Dutzend iranischer Minenleger wurde daher vom US-Militär zerstört. Andererseits begannen direkte Angriffe auf ausländische Tanker. So traf es zusätzlich zu den beiden Tankern nahe dem Irak bereits drei andere Schiffe nahe der Straße von Hormus.
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