Das Bürgergeld-Leben der afghanischen Familie B.

vor 11 Monaten

Das Bürgergeld-Leben der afghanischen Familie B.
Bildquelle: NiUS

Eine afghanische Familie kassiert in Hamburg fast 7.000 Euro Bürgergeld – obwohl das Familienoberhaupt in einem Supermarkt angestellt ist und kein Deutsch spricht, wie NIUS-Recherchen vor Ort zeigen. Besonders pikant: 5.100 Euro der Summe fließen an den städtischen Vermieter einer Asylunterkunft. In Hamburg zeigt sich die ganze Absurdität des derzeitigen Bürgergeldsystems.

Ende April stellt die afghanische Familie B. einen Antrag beim örtlichen Jobcenter in Hamburg. Beide Eltern und ihre fünf Kinder beanspruchen als Bedarfsgemeinschaft Bürgergeld. Am 3. Juli erhält Goleska B., die den Antrag im Namen ihres Mannes und der Kinder gestellt hat, schließlich eine positive Rückmeldung aus dem Amt. NIUS liegt der Bürgergeldbescheid vor, der zeigt, wie stark der Steuerzahler hier belastet wird.

Von Juni 2025 bis November 2025 plant das Jobcenter demnach 6.733,83 Euro pro Monat zu überweisen. Im Dezember 2025 erhöht sich die Summe leicht auf 6.752,73 Euro. Ab Januar 2026 will das Amt schließlich 6.814,83 Euro zahlen.

NIUS liegt der Bürgergeldbescheid der Familie B. vor.

Doch ein Blick in die sozialen Medien wirft Fragen auf. Einer der Söhne, der 18-jährige Musawer, posiert mit schnellen Sportautos, postet auf TikTok die Hashtags „rich“ oder „Dubai“ und arbeitet offenkundig nebenbei in einem Lager für Lebensmittel.

Musawer bei einer Tätigkeit im Lager.

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