„Bürgerlicher Anstand durch politischen Zynismus ersetzt“: Gauland mit scharfen Attacken auf Merz und Union

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„Bürgerlicher Anstand durch politischen Zynismus ersetzt“: Gauland mit scharfen Attacken auf Merz und Union
Bildquelle: Apollo News

AfD-Gründer und -Ehrenvorsitzender Alexander Gauland sprach in der Debatte über das Schuldenpaket von Schwarz-Rot-Grün. Er verzichtete dabei explizit darauf, die Probleme des Sondervermögens zu erläutern – das hatte auch bereits sein Parteifreund und Vorredner, AfD-Chef Tino Chrupalla, getan. Stattdessen rechnete Gauland mit Merz und der kommenden CDU-Regierung ab.

„Herr Merz und ich waren jahrelang in derselben Partei“, führt Gauland aus, der auch aktiver Politiker in der CDU war. „Ich ging, weil ich die Zerstörung der CDU als konservativ-liberale bürgerliche Alternative zum linksgrünen Mainstream unter Angela Merkel nicht mehr ertragen konnte. Herr Merz wurde Opfer ihres Machtwillens“, führte Gauland aus. Er gab zu, dass er sich insbesondere wegen der Rivalität zwischen Merz und Merkel von Merz’ Rückkehr in die Politik im Jahr 2018 viel erhofft hatte.

Doch diese Hoffnungen haben sich augenscheinlich nicht erfüllt. Gaulands „Vision“ von einer Mitte-Rechts-Politik, die sich viele Menschen im Land wünschen würden, hätte Merz nicht angestrebt – stattdessen, so das AfD-Urgestein, habe er „eine Brandmauer errichtet, die [ihn] heute und künftig zum Gefangenen linksgrüner Gesellschaftsveränderungen macht.“

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