Bund gab 60 Millionen Euro für Einfliegen afghanischer Ortskräfte aus

vor etwa 1 Jahr

Bund gab 60 Millionen Euro für Einfliegen afghanischer Ortskräfte aus
Bildquelle: Apollo News

Der Einflug von Ortskräften und „sonstigen schutzbedürftigen Personen“ aus Afghanistan kostete 2023 und 2024 etwa 60 Millionen Euro. Das zeigt die Antwort des Auswärtigen Amtes auf die Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Thomas Dietz, die Apollo News vorliegt. Dietz wollte wissen, welche Kosten dem Bundeshaushalt beziehungsweise den Länderhaushalten von 2023 bis März 2025 durch das Einfliegen von Afghanen entstanden sind.

Das Auswärtige Amt antwortete weiter: „Die Kosten im Zeitraum Januar bis März 2025 liegen aus buchhalterischen Gründen noch nicht vor.“ Im Rahmen der verschiedenen Aufnahmeprogramme sind bisher insgesamt 36.360 Personen aus Afghanistan eingereist. Diese Personen sind „Hauptpersonen und Familienangehörige“.

An den Aufnahmeprogrammen aus Afghanistan hatte es Kritik gegeben. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte vor erheblichen Sicherheitsrisiken beim Bundesaufnahmeprogramm gewarnt. Laut dem Bericht, den Business Insider zitiert, sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen die ausgewählten Personen nicht den Grundwerten Deutschlands entsprechen und eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen könnten.

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