Eine exklusive Auswertung der Bundesagentur für Arbeit für NIUS zeigt: 2024 hat Deutschland erneut einen Bürgergeldrekord aufgestellt. Die Jobcenter zahlten im vergangenen Jahr 46,9 Milliarden Euro aus. Fast jeder zweite Euro ging dabei an Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.
Durchschnittlich rund 5,5 Millionen Menschen bezogen 2024 Bürgergeld. Während die Arbeitslosenzahlen seit vielen Jahren eher nach unten tendieren – 2010 gab es noch 6,4 Millionen Hartz-IV-Empfänger – stiegen die Transferleistungen weiter massiv an. Das beweist auch eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit, die NIUS exklusiv angefragt hat. Demnach wurde im vergangenen Jahr erneut ein Rekord aufgestellt. Die Jobcenter überwiesen knapp 46,9 Milliarden Euro an Steuergeld an Bürgergeldempfänger. Noch 2015 lag die Summe bei rund 34,9 Milliarden Euro.
Knapp 2,9 Millionen der Regelleistungsbezieher besaßen im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft, rund 2,6 Millionen Personen hatten einen ausländischen Pass. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Während 2024 fast jeder zweite Sozialleistungsempfänger Ausländer war, besaß 2010 nur beinahe jeder fünfte Bürgergeldbezieher keinen deutschen Pass.
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