Cariad-Desaster: VW überlässt Software-Entwicklung Chinesen und Amerikanern

vor 9 Monaten

Cariad-Desaster: VW überlässt Software-Entwicklung Chinesen und Amerikanern
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VW macht ernst: Künftig soll Software nicht mehr konzernintern durch die Tochtergesellschaft Cariad entwickelt werden, sondern in Zusammenarbeit mit externen Partnern wie Rivian und Xpeng. Hintergrund sind die roten Zahlen und die technischen Probleme innerhalb der Sparte. Die Krise bei Cariad steht sinnbildlich für die Schwierigkeiten, mit denen Volkswagen beim Übergang zur Elektromobilität zu kämpfen hat.

Nach Jahren interner Probleme mit der Softwaretochter Cariad zieht Volkswagen nun Konsequenzen: Der Konzern verabschiedet sich von der bisherigen Strategie der Eigenentwicklung und setzt bei der Software-Entwicklung künftig verstärkt auf Kooperationen mit Unternehmen wie Rivian aus den USA bzw. Xpeng aus China. Cariad wird allerdings nicht vollständig aufgelöst – die Tochter verliert jedoch ihre bisherige Schlüsselrolle. Cariad wird künftig in erster Linie als Koordinator für externe Partner agieren.

Wie es für das Unternehmen weitergeht, erklärte eine Sprecherin gegenüber Heise Online. Im Zuge der neuen Softwarestrategie werde die Zusammenarbeit zwischen Cariad und den Marken neu strukturiert. Die Tochtergesellschaft werde weiterhin „eine zentrale Rolle bei der Skalierung markenübergreifender Softwarelösungen“ spielen, jedoch in neuer Funktion.

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