In der gestrigen Fraktionssitzung der Union im Bundestag ging es heiß her. Bei einer Probeabstimmung zum geplanten Rentenpaket in der Fraktion gab es nach Informationen aus Teilnehmerkreisen mindestens 13 Abweichler. Es soll mehrere Enthaltungen und laut mehreren Medienberichten circa zwanzig Nein-Stimmen gegeben haben.
Doch scheinbar gibt es nicht nur Widerstand bei den jüngeren CDU-Abgeordneten, auch aus den Reihen der weitaus eingesessenen Abgeordneten gab es Störsignale – diese sollen doch allem Anschein nach wohl direkt von Fraktionschef Jens Spahn im Keim erstickt worden sein.
So soll sich laut einem Bericht des Spiegels, der sich auf Informationen aus Fraktionkreisen beruft, eine Wortmeldung der Abgeordneten Sandra Carstensen gegeben haben, mit 54 Jahren ist die CDU-Politikerin kein Mitglied der Jungen Gruppe mehr. Doch auch sie habe gegen den Antrag stimmen wollen, soll Carstensen erklärt haben. Dann habe sie jedoch, laut Spiegel, Fraktionschef Spahn in den vergangenen Tagen „besser kennengelernt“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











