Chaos während ARD-Weidel-Interview: „Es liegt der Verdacht nahe, dass die Polizei hier absichtlich nichts gemacht hat“

vor 12 Monaten

Chaos während ARD-Weidel-Interview: „Es liegt der Verdacht nahe, dass die Polizei hier absichtlich nichts gemacht hat“
Bildquelle: NiUS

Nach dem missglückten ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel, bei dem Demonstranten für Lärm und Ton-Probleme sorgten, sind weiterhin viele Fragen offen: Wieso griff die Berliner Polizei nicht ein? Warum konnte ein Bus der Aktivisten „Zentrum für Politische Schönheit“ ungestört in den befriedeten Bereich vor dem Bundestag einfahren? Wurden Ton-Probleme absichtlich provoziert, oder zumindest bewusst nicht behoben, um die AfD-Politikerin zu irritieren? Darüber sprachen am Dienstagmorgen Alexander Kissler und Birgit Kelle bei NIUS Live.

„Es liegt der Verdacht nahe, dass die Polizei hier absichtlich nichts gemacht hat und den Dingen ihren Lauf ließ. Und das macht sie nur mit politischer Rückendeckung“, kommentiert Kolumnistin und Autorin Birgit Kelle. „Dort ist gezielt und angekündigt eine links-aktivistische Störaktion gestartet und durchgeführt worden und die Polizei hat nichts getan, um den Frieden in dem befriedeten Bezirk wieder herzustellen“, fügt Alexander Kissler hinzu und weiter: „Die Berliner Polizei ließ sich hier auf der Nase herumtanzen.“

Im NIUS-Studio ist man sich einig: Wären die Störenfriede keine Linken gewesen, hätten die Beamten gezielter interveniert. „Hier wird etwas schöngeredet, was unter anderen Umständen niemals geduldet worden wäre“, so Kelle. „Man stelle sich vor, dort hätte ein Bus der Identitären gestanden, die gerufen hätten: Remigration“, bemerkt Kissler. Im Regierungsviertel herrscht die vermutlich höchste Polizeidichte im Land. Es sei also davon auszugehen, dass mit zweierlei Maß gemessen wurde, so der NIUS-Autor. „Dieser Versuch der Berliner Polizei, uns Sand in die Augen streuen zu wollen, ist sehr beschämend. Warum werden wir für dumm verkauft?“

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