Chef der Kassenärztlichen Vereinigung rechnet ab: „Rund die Hälfte der Bürgergeldempfänger hat keinen deutschen Pass und sofort Zugang zu Sozial- und Gesundheitssystemen."

vor 4 Monaten

Chef der Kassenärztlichen Vereinigung rechnet ab: „Rund die Hälfte der Bürgergeldempfänger hat keinen deutschen Pass und sofort Zugang zu Sozial- und Gesundheitssystemen."
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Im Podcast „NZZ Machtspiel“ übt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Donnerstag im Gespräch mit Beatrice Achterberg Kritik an der Gesundheitspolitik:

„Es ist natürlich so, dass Menschen in unser Land kommen, und von den Bürgergeldempfängern hat rund die Hälfte keinen deutschen Pass, und sie haben sofort Zugang zu Sozial- und Gesundheitssystemen. Das ist für die Menschen, die kommen, natürlich gut. Das ist aber für uns relativ teuer. Jetzt kann man die Entscheidung treffen: Das finden wir aber völlig in Ordnung, dann ist es ja auch ok. Aber das wird ja nicht offen diskutiert, sondern es wird so verbrämt und über andere Töpfe gegenfinanziert.“

Der Staat überlaste das Sozialsystem und schiebe notwendige Reformen auf, so Gassen. Ein großer Teil der Finanzlücke entstehe, weil die Krankenkassen Leistungen mitfinanzierten, die eigentlich der Staat bezahlen müsste – etwa indem sie Bürgergeldempfänger mitversicherten.

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