Chefs des Kunststoffkonzerns Röchling: „Wir müssen aufpassen, dass wir ein Industrieland bleiben“

vor 9 Monaten

Chefs des Kunststoffkonzerns Röchling: „Wir müssen aufpassen, dass wir ein Industrieland bleiben“
Bildquelle: NiUS

Das Familienunternehmen Röchling ist einer der größten Kunststoffverarbeiter Deutschlands. 2024 setzte Röchling knapp 2,6 Milliarden Euro um, 4,8 Prozent weniger als im Rekordjahr 2023. Im Interview mit dem Handelsblatt sprechen Vorstandssprecher Raphael Wolfram und Beiratsvorsitzender Gregor Greinert über verschwundene Aufbruchsstimmung, den sinkenden Automarkt und ein 100 Jahre altes Material, das nicht ersetzt werden kann.

NIUS dokumentiert wichtige Aussagen.

„Bei der Energieerzeugung und -verteilung und damit auch bei der Energieinfrastruktur haben wir in Deutschland einen riesigen Nachholbedarf. Es ist eine schöne Anekdote, dass ein mehr als 100 Jahre altes Material – Kunstharz-Pressholz – der gefragteste Werkstoff ist, der auch nicht zu ersetzen ist. Dieses Material namens Lignostone wird beispielsweise bei Tanklagern für Flüssiggas eingesetzt und für Trafostationen benötigt.“

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