Vom Finanzminister zum Abgeordneten. Die Entlassung von FDP-Chef Christian Lindner sorgte für das Aus der Ampel-Koalition. Nachdem der 45-Jährige im Sommer bei „Schuler! Fragen, was ist“ die Koalition nicht gefährden wollte, geht er nun auf Konfrontation mit SPD und Grünen.
Im Gespräch mit Ralf Schuler wagt sich nun der Ex-Minister an Erklärungsversuchen zum Scheitern seiner Koalition. „Wir haben gelernt, dass viele Konflikte versteckt waren in den Texten“, erklärt Lindner die Details des Koalitionsvertrages. „Die FDP war ja immer gegen das Verbrennen aus beim Auto, und wir dachten, das sei eine Linie, die wir jetzt gemeinsam vertreten.“ Doch in den Details sei der gemeinsame Kurs doch nicht so klar gewesen.
In NRW konnte Lindner seine Parteiergebnisse nach eigenen Aussagen in einem 60-Tage-Wahlkampf um etwa sechs Prozentpunkte steigern. Das möchte er wiederholen.
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