Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp will den geplanten Stellenabbau bei der Bank zu großen Teilen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz und den Abbau externer Kapazitäten erreichen. Im Abwehrkampf gegen die italienische Unicredit konkretisierte Orlopp nun, wo die rund 3.000 Stellen wegfallen sollen.
Ein „sehr großer Teil“ entfalle auf KI, sagte Orlopp der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. „KI ist sehr kraftvoll in verschiedenen Bereichen.“ Die Folgen seien inzwischen größer, als die Bank noch vor gut einem Jahr erwartet habe.
Gleichzeitig betonte Orlopp, dass die eigene Belegschaft möglichst geschont werden solle. Die Bank wolle zunächst externe Strukturen reduzieren. „Wir gehen zum Beispiel an die Kapazitäten bei externen Call-Centern ran“, sagte sie. „Das Gleiche gilt für das IT-Umfeld, wo wir noch viele Externe einsetzen.“
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