Constantin Schreiber kritisiert in einem Video-Kommentar, das er bei X verbreitet, scharf den Umgang westlicher Gesellschaften mit den Protesten im Iran. Er kommentiert vor allem das Schweigen vieler politischer Akteure und Bewegungen in Europa – insbesondere aus dem linken Spektrum.
„Jetzt demonstrieren Menschen im Iran für Freiheit. Jetzt riskieren Frauen und Männer ihr Leben, weil sie sich weigern, weiter in einem System aus religiösem Zwang, Gewalt und Erniedrigung zu existieren“, so Schreiber. Jugendliche würden „verhaftet, gefoltert und hingerichtet, weil sie tanzen, demonstrieren oder ihre Haare zeigen“. Dass dazu in Europa kaum was zu hören ist, sei kein Versehen mehr: „Jetzt – genau jetzt – ist das Schweigen vieler in Berlin, Paris, London oder Brüssel kein Versehen mehr, sondern eine Haltung. Denn wer heute schweigt, der entscheidet sich.“
Besonders auffällig sei das Verhalten jener Milieus, die sich sonst schnell und laut mobilisierten, insbesondere dann, wenn es um Israel oder Gaza ginge. Schreiber verweist auf pro-palästinensische Proteste wie „All Eyes on Gaza“, die binnen kürzester Zeit große Unterstützung erfahren hätten. „Im Fall Iran hingegen: Zögern. Schweigen. Ausweichen. Kein ‚All Eyes on Iran‘“, konstatiert er.
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