Im Freibad der Gemeinde Porrentruy im französischsprachigen Schweizer Kanton Jura dürfen seit neuestem nur Einheimische rein – Ausländer ohne festen Aufenthaltsort in der Schweiz oder Arbeitsbewilligung in der Schweiz dürfen das örtliche Freibad nicht mehr betreten. Da der Ort nur wenige Kilometer von Frankreich entfernt liegt, betrifft die Regelung vor allem Franzosen.
Wie die Bild berichtet, sorgt das Verbot dort, vor allem in migrantischen Kreisen, für großen Unmut. Die Zeitung hat sich im Grenzort Montbéliard umgehört und dabei mehrere Menschen in einem Café zu der Entscheidung befragt. Der Betreiber des Cafés, Adel, meint etwa: „Für uns ist es traurig, was in der Schweiz passiert. Früher sind wir mit unseren Kindern dort ins Bad gegangen. Jetzt dürfen wir nicht mehr rein. Wegen zwei, drei Leuten, die vielleicht Ärger bereitet haben, werden wir alle über einen Kamm geschoren.“
Der Café-Besitzer sieht in dem Schritt der Schweizer Gemeinde einen Fall von einem „Akt des Rassismus gegen Muslime“. Auch ein anderer Migrant pflichtet ihm bei und meint: „Das ist nicht gerecht!“ Beide haben das Bad vorher regelmäßig besucht und dürfen nun nicht mehr dorthin. Nun suchen sie nach Alternativen und stoßen schnell auf eine weitere Option:
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











