Das Martyrium von Gransee: Wie drei syrische Mädchen eine Achtjährige quälten

vor 9 Monaten

Das Martyrium von Gransee: Wie drei syrische Mädchen eine Achtjährige quälten
Bildquelle: NiUS

Einem Mädchen aus Gransee wurden unter schlimmsten Bedrohungen auf einer Schultoilette „Haare direkt am Scheitel abgeschnitten“, während ihr „Mund und Nase zugehalten“ wurden – so steht es schwarz auf weiß in einem offiziellen Schulprotokoll, das ein Martyrium aus Mobbing und Gewalt festhält. Die drei Tatverdächtigen sind syrische Mädchen, das Opfer eine achtjährige Deutsche. Sie hat sich erst Monate später ihrer Oma anvertraut, erzählt das, was ihr im Dezember 2023 widerfahren ist, stets widerspruchsfrei und plausibel. Auch dementiert niemand die Schilderungen des Opfers. Dennoch werden die syrischen Mädchen von Polizei und Staatsanwaltschaft nicht einmal vernommen.

Im Dezember 2023 leidet ein Mädchen Höllenqualen – 60 Kilometer nördlich von Berlin, in der Kleinstadt Gransee. Theresa (Name von der Redaktion geändert) ist acht Jahre alt, geht in die zweite Klasse und trägt ihr blondes Haar bis zur Hüfte. Auf dem Schulhof lauern ihr drei syrische Klassenkameradinnen auf, teils ein Jahr älter und körperlich überlegen. Was dann geschieht, ist von einer Brutalität, die man Grundschülerinnen kaum zutrauen möchte.

Gransee ist eine kleine Stadt in Brandenburg mit rund 5.900 Einwohnern.

Die Mädchen zerren Theresa vom Schulhof in eine Kabine, fixieren ihre Hände auf dem Rücken und halten ihr Mund und Augen zu. Dann schneiden sie ihr eine Haarsträhne am Scheitel ab – siebzig Zentimeter lang, zwei Zentimeter breit. Dazu die Drohungen: „Wenn du dich wehrst, stechen wir dir die Augen aus.“ Und: „Wenn du darüber redest, zünden wir das Haus deiner Eltern an.“

Diese Schilderungen sind gut belegt. Ein offizielles Protokoll, das NIUS exklusiv vorliegt, dokumentiert die Vorfälle im Detail. Es wurde bei einem Gesprächstermin zwischen Rektorin, Lehrkräften, Vater, Oma und dem Mädchen angefertigt. Darin heißt es:

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