Das wütende Fake-Publikum des ZDF und der Debatten-Mob gegen Rechts

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Das wütende Fake-Publikum des ZDF und der Debatten-Mob gegen Rechts
Bildquelle: Apollo News

„In zwei Wochen ungefähr, fast zwei Wochen, wird gewählt – Zeit, die richtigen Fragen zu stellen an wichtige Leute und ihr könnt live dabei sein, Fragen stellen, mitmachen und kommentieren“, leitet die Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg ein. ZDF heute duzt seine Zuschauer offenbar; zum Glück ist kein „Damen und Herren“ durchgerutscht. Die Kandidaten werden gesiezt. Respekt ist hier etwas, das für die „wichtigen Leute“ der Politikelite vorbehalten ist; wer so dämlich ist, hier einzuschalten, hat sich den nicht verdient.

Zu Gast sind alle außer CDU und SPD, da Scholz und Merz noch in einem eigenen Duell aufeinandertreffen sollen. Für die FDP tritt Lindner selbst an, Sahra Wagenknecht für ihre BSW, doch Robert Habeck lässt sich für die Grünen von Felix Banaszak vertreten und Alice Weidel für die AfD durch Tino Chrupalla. Alexander Dobrindt vertritt die CSU, die ja auch eine eigene Partei ist, was die wenigsten wissen. Die Kanzlerambitionen der Parteien spiegeln sich schon ganz gut darin wider, ob der tatsächliche Spitzenkandidat sich für das ZDF herablässt oder nicht.

Der Titel der Sendung „Schlagabtausch“ wird in sämtlichen schriftlichen Beiträgen und Ankündigungen in Anführungszeichen gesetzt. Man hat sogar das Gefühl, dass die Moderatorin sie bei ihrer Einleitung in Gedanken mitspricht. So richtig mit Selbstbewusstsein stehen die Beteiligten nicht hinter diesem Titel. „Schlagabtausch“ ist auch nicht das richtige Wort für Auseinandersetzungen in der deutschen Politik. Besonders nicht für diese. Geschlagen wird schon, ein Abtausch ist es nicht, das klingt nach einem fairen Kampf mit Spielregeln.

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