Deckname „White Tiger“: Während dieser Schüler Kinder quälte und in den Selbstmord trieb, profitierte er von deutschem Steuergeld

vor 8 Monaten

Deckname „White Tiger“: Während dieser Schüler Kinder quälte und in den Selbstmord trieb, profitierte er von deutschem Steuergeld
Bildquelle: NiUS

Der Deutsch-Iraner Shahriar J., der unter dem Pseudonym „White Tiger“ als mutmaßlicher Kopf eines internationalen Missbrauchsnetzwerks gilt, nahm als Schüler in Hamburg an einem staatlich geförderten Kunstprojekt teil – und profitierte damit indirekt von Steuergeld. NIUS liegen exklusiv die Fördersummen vor.

Der heute 21-Jährige, dem laut Staatsanwaltschaft mehr als 120 grausame Straftaten, darunter Mord und schwerer Kindesmissbrauch, zur Last gelegt werden, besuchte die Stadtteilschule Winterhude. Dort entschied er sich für das sogenannte „Kulturelle Profil“, ein Oberstufen-Schwerpunktfach, das gesellschaftliches Engagement mit künstlerischer Arbeit verbindet.

Im Schuljahr 2021/22 war die Klasse Teil der von der Stadt Hamburg finanzierten Kampagne „Kunstpioniere“. Das Programm wird von der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung getragen und fördert Kooperationen zwischen Schulen und Museen. Im Rahmen des Projekts arbeiteten die Schüler zu Fotografien der Hamburger Künstlerin Hildegard Heise. Die entstandenen Werke wurden am 3. März 2022 im Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt – darunter auch ein Werk von Shahriar J.

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