Die Deutschen kaufen in ihren Märkten Toilettenpapier, Hundefutter und Shampoo: „dm“, „Rossmann“ und „Müller“ machen Milliardenumsätze. Doch seit einiger Zeit gibt es über den Einkauf hinaus gratis politische Statements. Denn die Chefs der größten deutschen Drogeriemärkte mischen sich, so scheint es, immer stärker in die Politik ein.
Drogerie-Erbe Raoul Roßmann übernahm das Ruder vor fünf Jahren von seinem Vater.
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung bezieht Raoul Roßmann, 41, jetzt Stellung gegen Rechts:
„Mich frustriert momentan weniger der Zugewinn der AfD, auch wenn ich ihn als besorgniserregend wahrnehme. Mich frustriert, dass die Bundesregierung ihren Handlungsspielraum nicht nutzt. Was wirkt, ist kluge Politik im Sinne der Menschen.“
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