Die deutsche Geisel hungert – und die Regierung glaubt dem Dschihad der Gaza-Fotografie

vor 11 Monaten

Die deutsche Geisel hungert – und die Regierung glaubt dem Dschihad der Gaza-Fotografie
Bildquelle: NiUS

Während westliche Medien von einer Hungersnot in Gaza berichten und auf inszenierte Bilder hereinfallen, hungert dort tatsächlich ein Mensch – eine deutsche Geisel des Islamischen Dschihad. Die Regierung schweigt, die Medien schauen weg. Stattdessen glauben sie einem Fotografen, der Terroristen glorifiziert – und ihre Propaganda in die Titelseiten der Welt bringt.

Die Hamas sitzt nicht mehr am Verhandlungstisch. Die Kommunikationskanäle zu Katar und Ägypten – ihren wichtigsten Vermittlern – sind abgebrochen. Es ist das Ergebnis einer strategisch geplanten Kampagne, die den Namen „Hungersnot“ trägt.

In den vergangenen Wochen inszenierte die Hamas – mit aktiver Unterstützung des Islamischen Dschihad – eine gezielte visuelle Offensive. Sie zeigte angeblich hungernde Kinder, Leichensäcke, Suppenküchen. Die Bilder, meist über die türkische, staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur Anadolu verbreitet, landeten in westlichen Bildagenturen – und von dort auf die Titelseiten und in die Abendnachrichten der westlichen Welt. Sie brannten sich in den globalen Blick auf Gaza ein. Die Öffentlichkeit reagierte wie gewünscht: mit Empörung, Anklagen gegen Israel – und politischem Druck.

Mehr und mehr westliche Staaten fordern nun einen palästinensischen Staat – nicht auf Basis neuer Analyse, sondern als emotionale Reaktion auf ein inszeniertes Bildnarrativ, das möglicherweise in Katar entworfen, aber ganz sicher im Herrschaftsgebiet der Hamas produziert wurde. Verhandeln muss die Hamas nicht mehr. Sie muss nur noch durchhalten.

Denn der britische Premier Keir Starmer stellte den Palästinensern einen Staat in Aussicht, sollte bis September kein Waffenstillstand zustande kommen. Selbst wenn das als Druckmittel gegenüber Israel gedacht war – für die Hamas ist klar: Sie muss nur bis September durchhalten, um ihr Ziel zu erreichen. „Ohne auch nur ein Verhandlungsangebot anzunehmen“, wie Autor Lukas Savari schreibt.

Im Zentrum dieser Propagandakampagne steht ein Mann: ein Fotojournalist, der für die New York Times arbeitet, aber auch für die deutsche ZEIT. Sein Name ist Saher Alghorra. Er ist das Gesicht des „Foto-Dschihad“ – und dieser Begriff ist nicht polemisch, sondern präzise. Denn Alghorra war am 6. Oktober 2023 – einen Tag vor dem Hamas-Massaker – auf einem martialischen Festival des Islamischen Dschihad unterwegs. Er fotografierte Kämpfer in Tarnkleidung, Kinder mit Sturmhauben, heroische Gesten, Waffen im gleißenden Licht – und veröffentlichte die Bilder auf Instagram. Es war eine visuelle Feier des bewaffneten Dschihad, der tags darauf über Tausend Menschen abschlachten sollte.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel