Es ist die große D-Day-Feldschlacht in grün: Recherchen des Spiegels zufolge soll der zehnköpfige Ex-Vorstand der Grünen Jugend seinen Bruch mit den Grünen monatelang geplant und forciert haben – auf Kosten der Mutterpartei. Denn die Partei wurde ihnen zu „rechts“. All das geht aus internen Strategiepapieren des Ex-Vorstands hervor, der dem Magazin vorliegen.
Detailliert hat man darin aufgeschlüsselt, wie die Differenzen, die zwischen der Partei und ihrer noch linkeren Jugendorganisation schon seit je her bestehen, so eskaliert werden konnten, dass es mit viel Aufsehen zur Trennung kommen konnte. So sah der Ex-Vorstand bereits seit Ende 2023 keine Zukunft mehr mit den Grünen – der Vorstand war erst Oktober 2023 gewählt worden.
In einem Papier vom 17. November 2023 mit dem Titel „Vorlage Kommunikationsstrategie Parteiverhältnis“ heißt es: „Die strukturelle Verbundenheit mit den Grünen steht im Widerspruch zu unserer Analyse, dass es eine andere Partei für strukturelle Änderungen braucht“ und weiter, man sehe seine Aufgabe darin „die gesellschaftlichen, politischen und personellen Bedingungen für eine linke Partei zu schaffen und aktiv darauf hinwirken.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











