Der linke Feminismus stürzt sich auf „digitale Gewalt“ – und ignoriert die echte

vor 3 Monaten

Der linke Feminismus stürzt sich auf „digitale Gewalt“ – und ignoriert die echte
Bildquelle: Apollo News

Seit über einer Woche befindet sich das Land in einem feministischen Ausnahmezustand. Doch hinter der Empörungswelle verbirgt sich nicht etwa die Aufregung über die durch Mitarbeiter eines Berliner Jugendamts vertuschte Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens. Auch nicht der durch organisierte Sterbehilfe herbeigeführte Tod einer 25-jährigen Spanierin, die nach einer erlittenen Gruppenvergewaltigung den Lebenswillen verlor, bestimmt die Schlagzeilen.

Stattdessen geht es auf allen Kanälen um die „virtuelle Vergewaltigung“, die der Schauspieler Christian Ulmen seiner Ex-Frau Collien Fernandes während der gemeinsamen Ehe angetan haben soll. Ulmen soll sich im Internet als Fernandes ausgegeben und ausgehend von Fake-Profilen sexuelle Chats mit mehreren Männern geführt haben. Dabei soll Ulmen auch pornografisches Material versendet haben, das den Eindruck erweckt, als handele es sich um Aufnahmen von Fernandes.

„Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln”, heißt es im Aufruf der Hamburger SPD-Abgeordneten Annika Urban zur Demonstration gegen sexualisierte Gewalt, die am Donnerstag anlässlich der Causa Fernandes stattfand. Und weiter: „Wir fordern mehr Schutz, klare Gesetze und echte Konsequenzen – online wie offline“.

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