Seit 2023 reformiert der argentinische Präsident Javier Milei sein Land. Er hat hunderte Seiten an Regelungen gestrichen und tausende überflüssige Staatsbedienstete entlassen, um gegen Inflation, Bürokratie und Steuerlast zu kämpfen. Und das mit Erfolg: Die Wirtschaft in Argentinien erholt sich langsam aus einer historischen Rezession.
Das sorgt auch global für Begeisterung – und Nachahmer. Der wohl bekannteste ist der Tech-Milliardär und Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Elon Musk. Als Chef der „Abteilung für Regierungseffizienz“ soll er die US-Bürokratie verschlanken. Doch er ist nicht der einzige. In Argentiniens Nachbarland Chile könnte bald der nächste Politiker à la Milei zum Präsidenten aufsteigen.
Das Land wird bislang durch den linken Präsidenten Gabriel Boric regiert. Er hatte 2022 versucht, in Chile eine linke Verfassung durchzusetzen, scheiterte jedoch bei der dafür vorgesehenen Volksabstimmung. Chile befindet sich derzeit in einer Wirtschaftskrise, eine hohe Inflation belastet die Bürger. Die linke Regierung konnte die Probleme im Land nicht lösen, sondern verschlimmerte sie nur weiter.
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