In Russland ist ein deutscher Staatsbürger unter dem Verdacht der Spionage festgenommen worden. Nach Angaben des russischen Geheimdienstes FSB soll der Mann an einem Anschlag auf eine Gasverteilungsstation in Kaliningrad beteiligt gewesen sein.
Die russischen Behörden werfen dem Festgenommenen vor, im März 2024 mit einem improvisierten Sprengsatz eine Explosion ausgelöst zu haben. Der FSB behauptet zudem, dass G. dafür eigens aus Polen angereist sei.
Laut dem staatlichen russischen Medium Tass wurde der Verdächtige bei der Wiedereinreise von Polen nach Kaliningrad festgenommen. Bei einer Kontrolle sollen Beamte in seinem Fahrzeug 0,5 Liter Flüssigsprengstoff entdeckt haben. Diese Entdeckung habe zu seiner Verhaftung geführt, so die russischen Behörden.
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