Angesichts des anhaltenden Kriegs in der Ukraine, stockender diplomatischer Initiativen und der sicherheitspolitischen Lage in Europa will die CSU-Landesgruppe eine umfassende Stärkung der Bundeswehr vorantreiben. Ziel sei es, die deutschen Streitkräfte zu einem militärischen Schwergewicht auf dem Kontinent auszubauen. Konkret wolle man, dass Deutschland die „stärkste konventionelle Armee Europas“, so der Vorsitzende der Landesgruppe, Alexander Hoffmann.
So könne man „gemeinsam mit unseren Bündnispartnern verteidigungsbereit und abschreckungsfähig zu sein.“ Der Ansatz setze nicht auf eine gemeinsame europäische Armee, sondern auf eine engere Kooperation nationaler Streitkräfte.
Grundlage der Diskussionen ist das Strategiepapier „Seeon26“. Darin wird ein deutlich erhöhtes Bedrohungspotenzial beschrieben, dem mit einer glaubwürdigen militärischen Abschreckung begegnet werden müsse. Die Bundeswehr solle sowohl personell als auch technologisch deutlich gestärkt werden, um jederzeit die Fähigkeit zur Verteidigung Europas zu signalisieren.
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