Was TE-Leser schon seit Jahren wissen, spricht sich nun auch unter internationalen Ökonomen herum. Detuschland steht, so eine Studie des Wirtschaftsmagazins Bloomberg, vor einem “sehr langsamen, sehr langwierigen Niedergang”, der allerdings aufgrund “struktureller Schocks” droht, “unumkehrbar” zu werden.
Die Deindustrialisierung Deutschlands ließe sich nicht mehr von der Hand weisen. Die fünf Jahre seit der Pandemie seien von einer Stagnation gekennzeichnet, die dazu führte, dass die deutsche Wirtschaft fünf Prozent kleiner ist, als sie es bei (ebenfalls niedrigen) vorpandemischen Wachstumswerten gewesen wäre. Das kommt mittlerweile deutlich in der Bevölkerung an. Jährlich fehlen rund 2500 Euro in den Haushaltskassen aufgrund der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
Hauptverantwortlich für diesen Niedergang sind strukturelle Probleme, die durch den Verlust von günstigem Gas aus Russland, aber auch durch die Krise der Automobilindustrie verursacht wurden. Da sich unter den etablierten Parteien, allen voran dem vermeintlichen Hoffnungsträger CDU, aber keine wirklichen Antworten auf diese Misere finden, gehen die Analysten von Bloomberg davon aus, dass dieser Trend womöglich unumkehrbar sei.
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