Neuer Ärger für Wegner: Noch mehr Lügen von Berlins Bürgermeister zum Blackout als bisher bekannt

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Neuer Ärger für Wegner: Noch mehr Lügen von Berlins Bürgermeister zum Blackout als bisher bekannt
Bildquelle: Apollo News

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat der Öffentlichkeit im Blackout Anfang des Jahres noch offensiver die Unwahrheit erzählt als bisher bekannt. Das berichtet der Tagesspiegel. Die Zeitung hatte gegen die wenig auskunftsfreudige Senatskanzlei geklagt – und Recht bekommen. Das Verwaltungsgericht Berlin zwang das Land, entsprechende Dokumente an die Redaktion herauszugeben.

Diese zeigen nun: Wegner hat in deutlich größerem Umfang gelogen – gegenüber der Öffentlichkeit und auch gegenüber der Presse. Den neuen Auskünften der Senatskanzlei zufolge hat Wegner am 3. Januar, dem Morgen des Stromausfalls, gar kein dienstliches Telefonat geführt – anders als zuvor behauptet. Es sei „vor 12:45 Uhr kein Telefonat geführt“ worden, erklärte die Senatskanzlei. „Vielmehr fand der Austausch per Textnachrichten statt.“ Das Telefonat um 12:45 Uhr führte Wegner mit Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey.

Während des Blackouts hatte Wegner erklärt, am Samstag des Stromausfalls bereits relativ früh am Morgen telefoniert zu haben, um „zu koordinieren“. Dem Sender Welt sagte der Politiker: „Ich habe in der Tat um 8 Uhr 8 begonnen, die Telefonate zu führen.“ Die Senatskanzlei bestätigt jetzt, dass das gelogen war.

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