US-Außenminister Marco Rubio hat mit seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Grunde dort angesetzt, wo US-Vizepräsident JD Vance letztes Jahr aufgehört hat: mit einem Rundumschlag gegen die europäische Politik. Gleichzeitig hat es Rubio geschafft, mit einem vermeintlich versöhnlicheren Ton gegenüber der EU bizarrerweise auch den breiten Zuspruch der MSC-Teilnehmer zu ernten.
Wie auch Vance vor einem Jahr hat der Außenminister den Europäern keine Illusionen bezüglich der katastrophalen Lage des Kontinents gemacht: „Klimakult“, „Deindustrialisierung“ und „Massenmigration“ machte er zum zentralen Thema seiner Rede. Seine Botschaft ist eindeutig: Europa steuert unter seinen aktuellen Regierungen dem Abgrund entgegen, wie es wohl Rubios Ansicht nach auch die USA unter einer Präsidentin Kamala Harris getan hätten.
So sagte er zum Beispiel über Migration: „Im Streben nach einer Welt ohne Grenzen öffneten wir unsere Türen für eine beispiellose Welle der Massenmigration, die den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Bevölkerung bedroht.“ Man habe eine der wichtigsten Pflichten gegenüber dem eigenen Volk vernachlässigt, so der Republikaner.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











