Die Tragödie ereignete sich am Sonntagabend nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba – Tichys Einblick berichtete: Gegen 19.40 Uhr entgleisten bei hoher Geschwindigkeit die hinteren Waggons eines Hochgeschwindigkeitszuges des Betreibers Iryo, einer Tochter der italienischen Trenitalia.
Die entgleisten Wagen gerieten auf das Nachbargleis just in dem Moment, als ein entgegenkommender Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe mit ähnlichem Tempo heranfuhr. Der Zusammenstoß hatte verheerende Folgen: Mehrere Waggons wurden aus den Schienen gerissen, zwei stürzten eine vier Meter hohe Böschung hinab und wurden nahezu vollständig zerstört.
Nach Angaben von Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente war die Wucht des Aufpralls enorm. Rettungskräfte sprachen von einem Trümmerfeld aus Metall, das die Bergungsarbeiten extrem erschwerte. Der andalusische Regionalpräsident Juanma Moreno schloss zunächst nicht aus, dass weitere Todesopfer unter den zerstörten Waggons gefunden werden könnten. Am Montagabend meinte er dann jedoch, dass die Zahl der bestätigten Todesopfer mit den Vermisstenmeldungen übereinstimme.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











