Die Pleiteserie bei VW reißt nicht ab: Northvolt

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Die Pleiteserie bei VW reißt nicht ab: Northvolt
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Liste an Debakeln bei VW wird immer länger. Oder, wie es ein deutscher Fußballheroe nach verlorenem Spiel auf den Punkt brachte: „Haste Schei… am Fuß, haste Schei… am Fuß!“ (Andreas Brehme).

Das Erbe, das Ex-VW-CEO Herbert Diess im VW-Konzern hinterlassen hat, wirft immer noch lange Schatten: Mit Fehlinvestitionen in die Elektromobilität aufgrund einseitiger Konzentration auf Elektroautos; dementsprechend mit sträflicher Vernachlässigung der historischen Verbrenner-Standbeine, mit Werkschließungen und Massenentlassungen, mit Cariad und Autonomem Fahren, inhouse Elektronik-Abenteuern, mit Verlusten bei Sport-Ikone Porsche und Nobel-Marke Audi und, und, und …

Jetzt kommt als weiteres Diess-Erbe die Pleite des schwedischen Batterieherstellers Northvolt hinzu. Der Traum von eigenen Akkus für Elektroautos aus deutscher bzw. europäischer Produktion ist ausgeträumt. Northvolt ist insolvent, wird zerschlagen und trennt sich nach und nach von Geschäftsbereichen und Standorten.

Damit muss VW sein Investment in Northvolt von 1,4 Milliarden Euro abschreiben und sich überdies nach einem neuen Akku-Lieferanten umsehen – ebenso wie Porsche und Audi. Und Wirtschaftsminister Robert Habeck droht auf seine letzten Tage im Amt noch der Verlust von 600 Millionen Euro an Fördermitteln des Bundes für das neue Northvolt-Akku-Werk in Heide.

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