In vielen Staaten Europas greifen Regierungen ein, um auf den steigenden Ölpreis zu reagieren und die Preise von Benzin und Diesel zu begrenzen. In der Slowakei hat die Regierung aufgrund der angespannten Lage am Energiemarkt beschlossen, den Verkauf von Treibstoff zu limitieren. Laut Premierminister Robert Fico gilt die Verordnung zunächst für 30 Tage, könne bei Bedarf jedoch verlängert werden.
Zur Eindämmung von Hamsterkäufen und Tanktourismus darf pro Fahrzeug nur Treibstoff im Wert von höchstens 400 Euro erworben werden. Zudem ist es untersagt, mehr als zehn Liter in Kanistern oder anderen Behältnissen mitzuführen – selbst innerhalb dieses Betragslimits. Auch Ausfuhren von Kraftstoff ins Ausland werden zeitweise eingeschränkt.
Neuerungen betreffen auch ausländische Autofahrer: Für Fahrzeuge mit Kennzeichen aus dem Ausland gilt künftig ein höherer Preis. Dieser bemisst sich am Durchschnitt der Spritkosten in den Nachbarstaaten Österreich, Tschechien und Polen. Mit diesen Maßnahmen will die Regierung, wie sie mitteilte, einen Anstieg der Verbraucherpreise für Inländer verhindern.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











