Noch beugen sich die Spitzen von CDU, CSU und SPD über die Papiere, die die 16 Arbeitsgruppen erstellt haben. Noch also könnte es Hoffnung geben, dass die Union nicht das komplette programmatische Tafelsilber herschenkt, um Friedrich Merz seinen Traum vom Kanzleramt zu erfüllen.
Die sogenannten geeinten Sätze in den Abschlusspapieren, die von den drei Parteien geteilten Überzeugungen, aber zeigen: Auf dem entscheidenden Feld haben CDU und CSU sich bereits ergeben. Mit ihnen wird der Marsch in den linken Gesinnungsstaat mit voller Kapelle fortgesetzt.
Wenn Friedrich Merz sich in diesen Tagen vor die Kamera traut, schaut da ein nomineller Wahlsieger ziemlich bedröppelt aus der Wäsche – um es einmal sehr salopp zu formulieren. Merz weiß, er hat sein Wort gebrochen. Und er weiß, dass es jeder weiß. Von der finanziellen Nachhaltigkeit, für die Merz in den Wahlkampf zog, ist nichts geblieben. Er wird sein Amt als Schuldenkanzler antreten. Schlechter kann ein CDU-Vorsitzender gar nicht starten.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











