Millionen Menschen kaufen in seinen Drogeriemärkten Creme, Waschmittel, Zahnpasta, Windeln und Tierfutter. 65.000 Menschen arbeiten allein in Deutschland für ihn. dm-CEO Christoph Werner scheut auch politische Auseinandersetzungen nicht: Er kritisierte die Coronamaßnahmen scharf, warnte vor einer „Gesellschaft der Denunzianten“. Der ehemalige Waldorfschüler gilt als Freigeist.
Im NZZ-Podcast „Machtspiel“ warb der Konzernboss Mitte März für eine offene Debattenkultur: „Als Unternehmer bin ich Teil der Gesellschaft, bin natürlich auch Bürger. Und ich glaube, es ist wichtig, dass sich die Menschen im Lande äußern.“
Werner führt das Unternehmen in zweiter Generation. Der Vater zweier Kinder lebt in Karlsruhe und sagt im NZZ-Podcast über das politische Klima in Deutschland: „Wir sind eine liberale Demokratie. Und was wir bei Wahlen sehen, ist Ausdruck des Willens der Wählerinnen und Wähler, und so sollte es auch sein (…) Deswegen ist meine Empfehlung an die Parteien, sehr genau auf die Bürgerinnen und Bürger zu schauen und sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten und weniger auf die politischen Mitbewerber zu schimpfen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











