Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat für den Fall eines Kerosinengpasses konkrete Gegenmaßnahmen in Aussicht gestellt. Ihr Haus nehme die Sorgen der Luftfahrtbranche ernst, der Luftverkehr habe für den Wirtschaftsstandort Deutschland erhebliche Bedeutung.
Gleichzeitig dämpft das Ministerium die Befürchtungen vor einer akuten Mangellage: „Alarmismus bei Kerosin hilft nicht“, sagte Reiche. Eine Sprecherin ergänzte, trotz geopolitischer Spannungen und steigender Preise bei Öl, Gas und Kraftstoffen sei die physische Energieversorgung Deutschlands derzeit gesichert.
Reiche verwies zugleich auf einen engen und laufenden Austausch mit den Akteuren der Branche, um mögliche Folgen für den deutschen Luftverkehr frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf zügig gegensteuern zu können. Für die kommende Woche haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesverkehrsministerium Lieferanten, Flughäfen, Airlines und Verbände zu einem gemeinsamen Spitzengespräch geladen.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











