Mehrere Hundert – nach Angaben anderer Tausende – Exil-Iraner, Israelis und deutsche Unterstützer zogen am Mittwoch friedlich gemeinsam durch Düsseldorf. Ihr gemeinsames Ziel: ein freies Iran ohne Mullah-Diktatur und ein klares Nein zu Antisemitismus.
Der Zug vereinte Fahnen beider Länder, schmetterte Parolen gegen das Mullah-Regime in Teheran und machte auf die Lage von Frauen- und Bürgerrechten im Iran aufmerksam. Beobachter sprachen von einer geschlossenen Front zwischen persischen und jüdischen Diaspora-Gemeinden.
Während die deutsche Medienlandschaft sonst gerne und ausführlich jede kleinteilige Klima- oder Antifa-Kundgebung begleitet und aufpumpt, blieb diese Allianz vergleichsweise unter dem Radar. Beim WDR ist etwas zu finden, obwohl es sich um eine breite deutsch-iranisch-israelischen Solidaritätsaktionen der vergangenen Jahre handelte. Auf X fasste Arye Shalicar die Atmosphäre zusammen: „Tausende Exil-Iraner, Israelis und Deutsche (…) gemeinsam für ein neues freies Iran.“
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