Über 89 Minuten ging es am Montagabend im ZDF nur um eines: Hass im Netz und die Bedrohung von rechts. Eine Wissenschaftlerin besucht in dem Film „Eine bessere Welt“ die fiktive Talkshow „talk & themen“ der echten ZDF-Moderatorin Dunja Hayali, um ihre These vorzustellen, dass die „Klimakrise“ nur mit einem festen individuellen CO2-Budget eingedämmt werden könne. Sie plädiert damit für „Gerechtigkeit“ – und für dieses edle Ziel, so die Storyline, wird sie kurze Zeit später von Rechten bedroht.
Hayali erzählt der Protagonistin Elena direkt nach der Talkshow am Anfang des Films, dass es schwierig sei, überhaupt noch Frauen zu finden, die sich in die Öffentlichkeit trauen – die sich alldem „aussetzen“. Ihr gut gemeinter Rat: „Machen Sie einfach mal das Internet ein paar Tage aus“.
Schon in der nächsten Szene sitzt die Protagonistin im Bus und liest einen Artikel über sich – in einer Online-Zeitung, die der Bild nachempfunden ist. Eine Sekunde später wird sie von einem Fremden im Bus belästigt – er stößt sie mit dem Bein an und lacht über sie.
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