Beitragszahler zahlen knapp eine Milliarde im Jahr für Weiterbildungen von Bürgergeld-Empfängern

vor etwa 2 Stunden

Beitragszahler zahlen knapp eine Milliarde im Jahr für Weiterbildungen von Bürgergeld-Empfängern
Bildquelle: NiUS

Seit Januar 2025 werden die Kosten für Weiterbildungen von Bürgergeld-Empfängern nicht mehr vollständig aus dem Bundeshaushalt getragen. Stattdessen finanziert die Bundesagentur für Arbeit (BA) sie aus den Beiträgen der Arbeitslosenversicherung. BA-Chefin Andrea Nahles schließt vor diesem Hintergrund eine mögliche Beitragserhöhung nicht mehr aus.

Wer die berufliche Weiterbildung von Bürgergeld-Empfängern finanziert, ist seit dem 1. Januar 2025 gesetzlich neu geregelt: Zuvor wurden Umschulungen, Fortbildungen und ergänzende Leistungen wie Fahr- und Übernachtungskosten oder Weiterbildungsprämien aus dem Bundeshaushalt und damit aus Steuermitteln finanziert.

Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur für Arbeit und frühere SPD-Arbeitsministerin, schließt eine Beitragserhöhung zur Arbeitslosenversicherung nicht mehr aus. (Archivfoto)

Nun aber liegt die Zuständigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit, die sich ihrerseits aus den Beiträgen der Arbeitslosenversicherung finanziert. Beschlossen wurde die Änderung im damaligen Bundestag mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel