Die AfD erreicht in einer neuen Insa-Umfrage für Nius zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 42 Prozent – und ist damit nur noch einen Prozentpunkt von der absoluten Mehrheit in dem Bundesland entfernt; und das nur wenige Monate vor der Landtagswahl. Gegenüber der letzten Insa-Umfrage Ende März gewinnt die Partei vier Prozentpunkte hinzu.
Die CDU verliert unterdessen einen Prozentpunkt und kommt auf nur noch 24 Prozent – ein blamables Ergebnis für Ministerpräsident Sven Schulze, der gerade verzweifelt versucht, einen AfD-Ministerpräsidenten nach der Wahl zu verhindern. Die Linke verbleibt unterdessen als drittstärkste Kraft bei 13 Prozent – ebenso wie die SPD bei sechs Prozent und die Grünen bei vier Prozent. Die FDP bleibt mit lediglich drei Prozent unter ferner liefen. Das BSW rutscht unterdessen hinter die Fünf-Prozent-Hürde und landet bei nur noch vier Prozent.
Die Koalitionsbildung dürfte sich in dem Bundesland als äußerst schwierig gestalten: Nur eine Allparteienkoalition aus CDU, SPD und Linkspartei würde die AfD im Landtag überstimmen – eine Zusammenarbeit mit den Linken lehnen die Christdemokraten aufgrund eines Parteitagsbeschlusses ab. Das Festhalten der CDU an der Brandmauer verhindert derweil jegliche Kooperation mit dem voraussichtlichen Wahlsieger AfD.
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