Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat konkrete Maßnahmen vorgelegt, um die stark steigenden Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung zu dämpfen. Ziel ist es, neue Beitragserhöhungen zu verhindern. Die Stabilisierung der Beitragssätze habe „oberste Priorität“, erklärte ein Sprecher des Ministeriums gegenüber Bild.
Demnach soll ein Sparpaket im Umfang von rund vier Milliarden Euro ab 2026 greifen. Besonders betroffen sind Krankenhäuser, Krankenkassen und der Innovationsfonds. Kliniken sollen im kommenden Jahr 1,8 Milliarden Euro weniger abrechnen dürfen, die Verwaltungskosten der Krankenkassen werden um 100 Millionen Euro gekürzt, und der Innovationsfonds, der Forschungsprojekte in der Versorgung finanziert, wird halbiert – von 200 auf 100 Millionen Euro.
Zunächst war auch eine Erhöhung der Zuzahlungen für die rund 75 Millionen gesetzlich Versicherten vorgesehen. Nach dem Entwurf sollten Patienten künftig 50 Prozent mehr selbst zahlen – etwa für Medikamente, Krankenhausaufenthalte, Reha, Physiotherapie oder häusliche Pflege. Damit wollte das Ministerium laut Bild „das Prinzip der Eigenverantwortung stärken“. Durch die Maßnahme wären jährlich rund 1,8 Milliarden Euro zusätzlich in die Kassen gekommen.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











