Im Bundestagswahlkampf dieses Jahres waren Lebensmittelpreise bereits ein Thema. Die SPD setzte in Berlin auf subventionierte Döner für drei Euro, die Linke forderte einen staatlich gedeckelten Preis von maximal 4,90 Euro. Nun rückt ein weiteres Alltagsprodukt in den Fokus: Speiseeis.
Berliner Grünen-Abgeordnete schlagen vor, eine Preisbremse für Eiskugeln einzuführen. Wie die BILD berichtet, fordern Benedikt Lux, Tuba Bozkurt und Marianne Burkert-Eulitz in einem Schreiben an den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), dass Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien eine Kugel Eis für maximal 50 Cent erhalten sollen. Mindestens eine Sorte pro Eisdiele solle zu diesem Preis angeboten werden.
„Gerne würden wir in der nächsten Zeit dazu intensiver in das Gespräch mit Ihnen kommen und beraten, ob dies ein tauglicher Vorschlag ist, um den Sommer für alle in unserer schönen Stadt noch genussvoller zu gestalten“, zitiert die Zeitung aus dem Brief. Die Preisbremse sei freiwillig gedacht. Man hoffe, dass auch kleine, inhabergeführte Eisdielen mitziehen, da ein günstigeres Angebot die Nachfrage erhöhen könne.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











