Ein massiver Stromausfall legte am Montag Spanien und große Teile Portugals lahm: Handys fielen aus, Züge standen still, der Flugverkehr kam zum Erliegen. Erst nach vielen Stunden kehrte der Strom zurück. Wie real ist ein solches Szenario für Deutschland? Bei NIUS Live sprach Energie-Experte und Ex-Umweltsenator Fritz Vahrenholt mit Chefredakteur Julian Reichelt und Autorin Birgit Kelle über die wachsende Gefahr eines Blackouts auch hierzulande.
Auf die Frage, ob die Ursache des Mega-Blackouts tatsächlich ein Extremwetterereignis gewesen sein könnte, wie es zahlreiche Medien berichten, winkt der Energie-Experte ab: „Das ist ja das übliche Muster: Wenn die Politik versagt, ist das Klima schuld!“
Vahrenholt über die tatsächlichen Ursachen: „Es ist gestern folgendes passiert, dass nämlich zu viel Strom im Netz war, weil Solaranlagen nicht steuerbar sind. Auch in Spanien ist das nur zum Teil möglich.“ Und weiter: „Und dann muss etwas auch in der Leitung passiert sein. Es gibt Hinweise, dass es einen Brand gegeben hat.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











