Eine aktuelle Umfrage des Insa-Instituts im Auftrag der Bild am Sonntag zeigt ein gespaltenes Meinungsbild zur Energiepolitik in Deutschland. Befragt wurden am 16. und 17. April 1.001 Menschen. Besonders kritisch fällt die Bewertung des Atomausstiegs aus. 49 Prozent halten ihn für eher schlecht, 36 Prozent für eher gut. Damit ist der Atomausstieg der am kritischsten bewertete Aspekt der Energiewende.
Bei der Grundhaltung zur Energiewende an sich ergibt sich insgesamt ein tief gespaltenes Meinungsbild. 43 Prozent bewerten den Umbau des Energiesystems hin zu erneuerbaren Energien als eher gut. 42 Prozent halten ihn für eher schlecht, 15 Prozent äußerten sich nicht. Die Umfrage zeigt damit, dass die Gesellschaft in dieser Grundsatzfrage derzeit fast genau in zwei Lager zerfällt.
Auch beim Ziel der Klimaneutralität ergibt sich eine starke Spaltung. 46 Prozent halten es für eher wichtig, 38 Prozent stufen es als eher unwichtig ein. Beim Ausbau erneuerbarer Energien ist der Unterschied in der Bevölkerung etwas größer. 47 Prozent sprechen sich für einen verstärkten Ausbau aus, 26 Prozent wünschen sich hingegen keine Veränderung.
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