Es hört sich an wie ein vorgezogener Aprilscherz: Künftig sollen auf den Geldscheinen der Bank of England Wildtiere statt historischer Persönlichkeiten abgebildet werden.
Seit mehr als 50 Jahren werden historische Persönlichkeiten auf den £5-, £10-, £20- und £50-Banknoten abgebildet. Auf den derzeit im Umlauf befindlichen Geldscheinen sind – nach Wert aufsteigend – Sir Winston Churchill, die Schriftstellerin Jane Austen, der Maler William Turner und der Informatiker Alan Turing (knackte im Zweiten Weltkrieg die deutsche Chiffriermaschine Enigma) zu sehen.
Damit soll Schluss sein. Bei einer öffentlichen Konsultation der Bank of England setzte sich das Thema Natur mit 60 Prozent klar durch, vor Architektur und Wahrzeichen, bedeutenden historischen Persönlichkeiten, Kunst, Kultur und Sport, Innovation und wichtigen Meilensteinen. Allerdings haben nur 44.000 Personen an der Umfrage teilgenommen, nicht eben viel angesichts von 69 Millionen Briten.
Künftig werden also statt des großen Staatsmannes Winston Churchill, der mit Großbritannien zeitweise allein gegen Nazi-Deutschland kämpfte, einheimische Wildtiere (Haustiere sind ausgeschlossen) wie Otter, Dachs, Makrele, Fuchs, Biber oder Robbe die britischen Banknoten zieren.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











