Der Co-Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, stört sich offenbar an der korrekten Verwendung der englischen Sprache. Im Podcast mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Bild, Paul Ronzheimer, beschwerte er sich, dass „offizielle Stellen“ in den Vereinigten Staaten von „Aliens“ sprechen, wenn sie von Ausländern beziehungsweise Einwanderern sprechen würden. Banaszak zufolge sei dies „eine Entmenschlichung“.
Im Englischen ist „Alien“ ein neutraler Begriff, der „Ausländer“ bedeutet. In den USA definiert so z.B. das Einwanderungsgesetz einen „Alien“ schlicht als Nichtstaatsbürger – ob Tourist, Flüchtling, Green-Card-Inhaber oder eben illegalen Einwanderer („Illegal Alien“). Diese juristische Präzision impliziert keine Abwertung, sondern beschreibt lediglich den Status.
Des Weiteren kritisierte er die Vorgehensweise der US-Einwanderungsbehörde ICE. Menschen würden laut dem Grünen-Politiker „ aus ihrem Leben rausgezogen und abgeschoben“. Wer sich ICE widersetzen würde, würde „halt erschossen“ werden, schlussfolgerte er. Banaszak erklärte zwar, man müsse „immer vorsichtig sein mit falschen historischen Vergleichen“, dennoch würde die Arbeit von ICE ihn an das Auftreten von „SA und SS in den Jahren auch schon vor der formalen Machtübertragung an Adolf Hitler“ erinnern. Auf Nachfrage von Ronzheimer erklärte er jedoch, dass er keinen „Gestapo-Vergleich“ ziehen wolle.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











