Reem Alabali-Radovan hat Angst: „Die nationalistischen Tendenzen entscheidender Partner, besonders der Rückzug der USA, treffen die Entwicklungspolitik aufs Härteste“, beklagte die neue Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung jüngst im Bundestag. Deutschland müsse nun „globale Verantwortung“ übernehmen, um weltweit „Ungleichheiten zu bekämpfen“. Der Anspruch der 35-jährigen SPD-Politikerin: Sie will nicht nur eine „regelbasierte“, sondern sogar eine „inklusive Weltordnung“ etablieren.
Im Wahlkampf hatte Bundeskanzler Friedrich Merz noch getönt: „Links ist vorbei.“ Nun übernimmt unter seiner Ägide die linke Hardlinerin Reem Alabali-Radovan (SPD) das ohnehin schon in der Kritik stehende Entwicklungshilfeministerium. Und das, obwohl die SPD-Politikerin Merz und der Union im Januar 2025 noch attestiert hatte, „die demokratische Mitte“ verlassen zu haben. Der CDU-Chef sei ein Wortbrecher und bediene sich des „radikalen Populismus“, so der Vorwurf.
Die frischgebackene Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD), hier mit Amtsvorgängerin Svenja Schulze (SPD)
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











