Ein junger Mann soll Milch kaufen und geht zu Aldi. Er läuft tanzend und pfeifend durch die Gänge des Discounters. Er wirft einen Gegenstand nach dem anderen in seinen Einkaufswagen. Am Schluss ist der Wagen voll, aber der junge Mann hat die Milch vergessen … Diese Szene ist aus einem TikTok-Reel, sie spielt in Minnesota (USA). Sie zeigt, wie begeistert die Amerikaner inzwischen Aldi angenommen haben – seine Warenvielfalt und seine Preise.
In dieser Woche hat Aldi Süd (Aldi Nord nennt sich in den USA Trader Joe’s) weitere Filialen in den USA angekündigt, meldet die FAZ. Bis Ende 2026 will die Kette die Zahl ihrer Filialen von derzeit mehr als 2.500 auf 2.800 erhöhen und damit dem Ziel von 3.200 Standorten bis 2028 näherkommen. Damit ist der Discounter im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einer der am schnellsten wachsenden Lebensmittelhändler. Wie hat es das Unternehmen aus dem beschaulichen Mülheim an der Ruhr geschafft, in den Vereinigten Staaten so erfolgreich zu sein?
Ein „Trader Joe’s“ – also Aldi Nord – in Chicago
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