Die stellvertretende Generalsekretärin der CDU hat sich in Aussagen zur „Brandmauer“ verheddert – und die Planlosigkeit der Parteiführung im Umgang mit der AfD unterstrichen. Im Gespräch mit Politico stolperte Christina Stumpp über ihre eigenen Worte – dabei sagte sie eigentlich kaum etwas.
Insgesamt lieferte Stumpp vor allem Floskeln anstelle von echten Antworten. „Wir machen CDU pur, wir kümmern uns um die Probleme der Menschen im Land“, sagte sie und trug aufgesetzte Entschlossenheit bezüglich eines doch weit entfernten Sieges bei den Landtagswahlen im Osten zur Schau. Oder: „Wir stellen die AfD mit den Themen.“
Einen „Bruch der Brandmauer“ fürchte sie nicht, erklärte sie. „An unserer Haltung hat sich nichts geändert“, betonte sie mehrmals. „Ist Tolerierung eine Zusammenarbeit?“, bohrte Politico-Reporter Gordon Repinski dazu nach. „Nein“, sagte Stumpp daraufhin schließlich. Man merkte, dass sie die Frage nicht ganz durchdrungen hatte.
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